Jedes Land hat seinen eigenen Markt für Essenslieferungen. Die App, die bei dir zu Hause führend ist, gibt es an deinem Reiseziel möglicherweise überhaupt nicht. Hier findest du eine nach Regionen gegliederte Übersicht der Dienste, die 2026 tatsächlich funktionieren.
Die vier großen internationalen Plattformen
Diese Apps sind in den meisten Ländern vertreten:
| Plattform | Länder | Besonders geeignet für |
|---|---|---|
| Uber Eats | 45 Länder, mehr als 11.500 Städte | Größte internationale Abdeckung, vertraute Bedienung |
| Glovo | 25 Länder in Europa, Afrika und Zentralasien | Lieferungen aus mehreren Kategorien, darunter Essen, Lebensmittel und Apothekenartikel |
| Bolt Food | Mehr als 20 Länder in Europa und Afrika | Günstige Preise und Einbindung in das Bolt-Fahrdienstsystem |
| Wolt (DoorDash) | Mehr als 25 Länder in Europa sowie Japan und Israel | Ausgereifte App und schnelle Expansion |
Nach Region: Diese Apps solltest du herunterladen
Südostasien
- GrabFood ist in Singapur, Malaysia, Indonesien, Thailand, auf den Philippinen und in Vietnam die führende Plattform
- Uber Eats ist in Südostasien NICHT verfügbar. Uber verkaufte sein dortiges Geschäft 2018 an Grab
- LINE MAN ist speziell in Thailand die Nummer eins
- foodpanda stellte seinen Betrieb in Thailand im Mai 2025 ein, ist aber weiterhin in anderen südostasiatischen Ländern tätig
- ShopeeFood ist in Thailand und Vietnam stark vertreten
Lateinamerika
- Rappi ist in Kolumbien und Mexiko führend und insgesamt in neun Ländern verfügbar
- PedidosYa führt in Peru, Panama, Ecuador, Uruguay und Argentinien
- DiDi Food wächst in Mexiko mit mehr als 70 Städten und in Brasilien unter der Marke 99Food schnell
- Uber Eats ist in der gesamten Region stark vertreten
Europa
- Lokale Marken von Just Eat Takeaway sind vielerorts führend: Thuisbezorgd in den Niederlanden, Lieferando in Deutschland, Pyszne.pl in Polen und Takeaway.com in Belgien
- Wolt ist in den nordischen Ländern, Mittel- und Osteuropa sowie auf dem Balkan stark vertreten
- Deliveroo konzentriert sich auf Großbritannien, Frankreich, Belgien, die Niederlande und Italien sowie auf gehobenere Restaurants
- Bolt Food wächst in Osteuropa
- Uber Eats expandiert 2026 in sieben weitere Länder: Österreich, Dänemark, Finnland, Norwegen, Tschechien, Griechenland und Rumänien
Naher Osten
- Talabat dominiert in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, Oman, Ägypten, Jordanien und im Irak
- Uber Eats ist in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten verfügbar
Ostasien
- Meituan dominiert in China mit 62 Prozent Marktanteil. Westliche Apps funktionieren dort nicht
- Uber Eats ist die führende Plattform in Japan, Australien und Neuseeland
- foodpanda ist in Hongkong und Taiwan stark vertreten
Afrika
- Uber Eats und Bolt Food sind die wichtigsten Optionen in Südafrika
- Glovo ist in mehreren afrikanischen Märkten tätig
- Talabat deckt Ägypten ab
Tipps für Essensbestellungen im Ausland
- Lade die App vor der Ankunft herunter. Viele Dienste verlangen eine Bestätigung per SMS, die mit deiner heimischen Nummer oft einfacher ist.
- Prüfe, ob die App Englisch unterstützt. GrabFood, Uber Eats und Wolt bieten meist eine gute englische Oberfläche. Bei lokalen Apps ist das nicht immer der Fall.
- Die Zahlungsarten unterscheiden sich. Manche Apps akzeptieren internationale Karten, andere verlangen lokale Zahlungsmittel. Uber Eats ist besonders unkompliziert für Reisende, weil du dein bestehendes Uber-Konto verwenden kannst.
- Vergleiche mehrere Apps. In den meisten Ländern konkurrieren zwei oder drei Anbieter. Die Preise und Liefergebühren für dasselbe Restaurant können unterschiedlich ausfallen.
Die passenden Apps für dein Reiseziel findest du auf bento.travel.